• Rapid.Tech 2012 in Erfurt

    4. Fachforum CAD/CAM und Rapid Prototyping in der Zahntechnik

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  • 2012-11-12
  • Die Fachmesse für Additive Manufactoring mit den Fachforen für Medizintechnik, Raumfahrttechnik und Zahntechnik ist für Zahntechnik und Zahnmedizin ein idealer Ort, um einen Blick über den Tellerrand hinaus in die Zukunft zu werfen. Auch in der Zahntechnik setzen sich 3D-Verfahren immer mehr durch. Das nunmehr 4. Fachforum CAD/CAM und Rapid Prototyping in der Zahntechnik, für das der Moderator Antonius Köster wieder ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm organisiert hatte, spiegelte die Branche im Umbruch wieder.

    In den sehr gut besuchten Vorträgen wurden wichtige Grundlagen vermittelt. Die Prozesskette von der Modellierung bis zum Guss wurde dargestellt. Prof. Horst Koinig (a-tron 3D GmbH) stellte einen neuen offenen Intraoralscanner vor, der kurz vor der Markteinführung steht. Martin Weppler (TEAMZIEREIS GmbH) zeigte die Einsatzmöglichkeiten von Polymeren in der dentalen CAD/CAM-Technik auf. Der Unterschied von Zerspanen von Metallen und Schleifen von Keramiken und was dabei zu beachten ist, war ebenfalls ein zentrales Thema.

    Besonders beeindruckend waren die Vorträge von Andreas Klar Rübeling Klar Dental-Labor GmbH, der über die Erfahrungen aus 10 Jahren CAD/CAM berichtete und Frank Wallossek DMC-Cologne GmbH Co. KG, der unter anderem in seinem Fräszentrum nicht alltägliche Werkstoffe bearbeitet.

    Ralf Bannuscher zeigte den Abschied vom Artikulator und wie am digitalen Patienten die Simulation von Zahnersatz durchgeführt wird. Dr. Ottmar Kullmer Senckenberg Forschungsinstitut und Naturkundemuseum ging am Tag davor in der Key Note Session auf die Evolution der Zähne ein und stellte dar, wie Kaubewegungen analysiert und Kaubögen, Kontaktpunkte und Zahnstellungen rekonstruiert werden.

    Außerdem ging es um Materialien und das Anwenden unterschiedlicher Verfahren wie Stereolithografie (Frank Cremer, 3D Systems GmbH), 3D Printing (Avi Cohen, Objet GmbH) und Laser Sintering. Das Resumee der Messe: Zahntechnik und Zahnmedizin befinden sich in einem massiven Veränderungsprozess, der in der Zahntechnik bereits real angekommen ist und die zahntechnische Welt in Manufactoring und Digifactoring aufspaltet. Die optischen Aufnahmeverfahren werden kontinuierlich weiter entwickelt und in absehbarer Zeit die Zahnarztpraxen in die digitale Prozesskette einbinden. Von großer Bedeutung wird es sein, dass die Systeme offen sind und auf dem STL-Standardformat arbeiten.

Alles auf einen Blick

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